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Team Nachhaltigkeit

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Wir bieten und suchen Nachhaltigkeitskonzepte rund um die Themen Pflanzenkohle und Düngemittel.

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3 Wochen zuvor
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„𝗦𝗼 𝗵𝗼𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝘂𝗳𝘁“, 𝗲𝗶𝗻 𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁 𝘃𝗼𝗺 𝟴.𝟭.𝟮𝟮Wahrscheinlich haben es die meisten Menschen in unserer Zeit begriffen: Es befindet sich zu viel CO2 in der Atmosphäre. Seit dem Beginn der Industrialisierung wurden und werden, bedingt durch die Verbrennungsprozesse sowohl zur Energiegewinnung wie auch zur Abfallverwertung, täglich riesige Mengen an CO2 in die Luft geblasen.Am 8.1.2022 veröffentlichte der WDR Hörfunk einen Podcast in welchem beschrieben wird, wie wir heute dieses CO2 wieder aus der Atmosphäre herausbekommen wollen. Es wird davon berichtet, dass das Anpflanzen von Bäumen eine sehr geringe, aber doch eine Auswirkung hat. Als der Königsweg jedoch wurde die Entnahme des Kohlendioxids und anschließende Speicherung unter der Erde, beschrieben.Immer und immer wieder liest und hört man vom „Carbon Capture and Storage“. Leider habe ich, obwohl ich viel recherchiert habe, noch keine Angaben dazu gefunden wie viel derartige Anlagen weltweit installiert werden müssen, um erfolgreich zu sein. Aber – auch ein kleiner Schritt ist ein Schritt - und der Weg ist weit. Bereits Laotse hat gesagt,“ „die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt“. Wichtig ist es sich auf den Weg zu machen.Bei allem Handeln und Reden bleibt es mir jedoch unverständlich, dass die natürlichsten Schritteunbeachtet und unbenannt bleiben. Hatte ich mir erhofft im o.g. Podcast nun einen Hinweis auf den ältesten Prozess zur Herstellung von Kohlenstoff, der Verkohlung oder der Pyrolyse zu bekommen – Fehlanzeige. Viele Rest- oder Abfallstoffe, die heute verbrannt werden und dabei Unmengen an CO2 emittieren, könnten ebenso gut einer Verkohlung (Pyrolyse) zugeführt werden. Der Unterschied - es wird kein CO2 emittiert - sondern es wird CO2 dauerhaft, z.B. in modernen Baustoffen, fixiert.Bestes Beispiel: Unser Klärschlamm. Riesige Verbrennungsanlagen sollen gebaut werden um den bundesweit anfallenden Klärschlamm (ca. 1,8 Mio Klärschlammtrockenmasse lt UBA) in zentralen Monoverbrennungsanlagen zusammenzufahren. Hierbei werden große Mengen (1,7 t CO2/Klärschlammtrockenmasse) freigesetzt. Dieser Fehltritt unserer Gesellschaft, und/oder unserer Politiker und einer starken Lobbyarbeit ist es zu verdanken, dass die Verbrennung unserer Reststoffe immer weiter forciert wird. Dieser Stoff, wie viele andere auch, können jedoch auch mit Hilfe der Pyrolyse verwertet werden. Die Endprodukte hieraus, der reine Kohlenstoff, stellt, eingearbeitet in verschiedene Baustoffe, eine große und dauerhafte CO2 Senke dar. Konsequent durchgeführt besteht so die Möglichkeit, zusätzlich zur CO2 Fixierung, große Mengen an thermischer Energie mit einer negativen CO2 Bilanz zu produzieren. Leider leben wir in einem Land, in dem für einen derartigen Ansatz kein Platz zu sein scheint. In jeder Hinsicht versuchen die Behörden den Einsatz aller Produkte aus der Pyrolyse möglichst klein zu halten.Die gesamte terrestrische Biomasse die jährlich zuwächst, würde, eine konsequente Carbonisierung dieser Stoffe vorausgesetzt, ausreichen, um unser CO2 Problem in einem überschaubaren Zeitrahmen zu beenden. So die Theorie. Aber es rauchen die Schornsteine weiter. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

2 Monate zuvor
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𝗦𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇Gute Gründe sich über diverse Grundlagen Gedanken zu machen. Die Team Nachhaltigkeit hat sich Gedanken gemacht und auf einige Fragen schlüssige Antworten gefunden. So haben wir mit Hilfe der pyrolytischen Carbonisierung Konzepte erarbeitet die wirtschaftliche Resilienz von Unternehmen zu erhöhen. Reststoffe, die bisher ihre Endstation in der Verbrennung gefunden haben, können mit Hilfe unserer Antworten genutzt werden um zum einen, Wärme zu erzeugen und zum anderen, CO2 dauerhaft zu fixieren,- die urbane CO2 Senke! Ergänzend kommt hinzu, dass infolge dieser CO2 Fixierung CO2 Zertifikate generiert werden können.Grundsätzlich können nahezu alle organischen Abfälle und Reststoffe (auch Kunststoffe) mittels Pyrolyse in Kohlenstoff und Energie zerlegt werden. Während die thermische Energie für den Ausgleich betriebsinterner Wärmesenken genutzt werden kann, können die entstehenden Synthesekohlen (der Kohlenstoff aus den Reststoffen) in Baustoffen als Additiv eingesetzt werden. Es entstehen dauerhafte, urbane CO2 Senken. Erste Versuche zur Produktion von Kalksandsteinen mit dem Zusatz von Synthesekohle haben mit Erfolg stattgefunden.Auch immer mehr Hauseigentümer in ländlichen Regionen nutzen den Pyrolyseprozess um Heizenergie für ihre Immobilien zu generieren. So können Grüngut oder Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Erfahrungsgemäß nehmen die Nachbarn diese Gelegenheit wahr, um sich des eigenen Grünschnittes zu entledigen, der Betreiber bekommt kostenlos Inputmaterial für die Heizung. Da auch für die Kohle ein guter Markt vorhanden ist ein zweifacher Profit zu erwarten.Ein erstes Hotelprojekt mit Pyrolyseheizung befindet sich in der Entwicklung. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗦𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇
Gute Gründe sich über diverse Grundlagen Gedanken zu machen. Die Team Nachhaltigkeit hat sich Gedanken gemacht und auf einige Fragen schlüssige Antworten gefunden. So haben wir mit Hilfe der pyrolytischen Carbonisierung Konzepte erarbeitet die wirtschaftliche Resilienz von Unternehmen zu erhöhen. 
Reststoffe, die bisher ihre Endstation in der Verbrennung gefunden haben, können mit Hilfe unserer Antworten genutzt werden um zum einen, Wärme zu erzeugen und zum anderen, CO2 dauerhaft zu fixieren,- die urbane CO2 Senke! Ergänzend kommt hinzu, dass infolge dieser CO2 Fixierung CO2 Zertifikate generiert werden können.
Grundsätzlich können nahezu alle organischen Abfälle und Reststoffe (auch Kunststoffe) mittels Pyrolyse in Kohlenstoff und Energie zerlegt werden. Während die thermische Energie für den Ausgleich betriebsinterner Wärmesenken genutzt werden kann, können die entstehenden Synthesekohlen (der Kohlenstoff aus den Reststoffen) in Baustoffen als Additiv eingesetzt werden. Es entstehen dauerhafte, urbane CO2 Senken. Erste Versuche zur Produktion von Kalksandsteinen mit dem Zusatz von Synthesekohle haben mit Erfolg stattgefunden.
Auch immer mehr Hauseigentümer in ländlichen Regionen nutzen den Pyrolyseprozess um Heizenergie für ihre Immobilien zu generieren. So können Grüngut oder Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Erfahrungsgemäß nehmen die Nachbarn diese Gelegenheit wahr, um sich des eigenen Grünschnittes zu entledigen, der Betreiber bekommt kostenlos Inputmaterial für die Heizung. Da auch für die Kohle ein guter Markt vorhanden ist ein zweifacher Profit zu erwarten.
Ein erstes Hotelprojekt mit Pyrolyseheizung befindet sich in der Entwicklung.
6 Monate zuvor
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𝗜𝗿𝗿𝘄𝗲𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗘𝗹𝗶𝗺𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻Immer wieder erfahren wir heute, dass es nicht ausreicht die CO2 Emissionen zu reduzieren. Bereits in die Atmosphäre gelangtes CO2 muss entfernt werden, um die Klimaziele zu erreichen. Ein Wetteifern um den Platz 1 als Weltenretter hat begonnen.Aufwendigste und kühnste Techniken werden ersonnen. Während das „Carbon Capture and Storage“, kurz CCS genannt (z.B. Orca, ich hatte bereits berichtet), wenn auch zweifelhaft, anscheinend eine Führungsposition beansprucht, werden ständig ebenso neue wie auch zweifelhafte Möglichkeiten aus dem Hut gezaubert. Der Versuch eines irrwitzigen „Climate Engineering“ gipfelt m.E. darin, dass David Keith von der Harvard University bereits seit vielen Jahren Forschungen zum Thema „Solar Radiation Management“ vorantreibt. Danach soll Schwefeldioxyd in großen Mengen in einer Höhe von 20 km ausgebracht dafür sorgen, dass die Sonneneinstrahlung reflektiert wird. Immerhin hat es uns der Ausbruch des Pinatobu 1991 vorgemacht. Bei dessen Ausbruch wurden rd. 17 Mio. Tonnen Schwefelpartikel in die Atmosphäre entlassen. Naja,- vielleicht holt unser Planet ja gerade (La Palma) selbstständig zum „Gegenschlag“ aus.Mit einer teilweise richtigen Annahme, dass die Photosynthese der massiv vorangetriebenen Anpflanzung von Bäumen der Atmosphäre vermehrt CO2 entzieht, sind wir dicht an der Wahrheit. Nur was wird mit diesem Holz geschehen, wenn es einmal verbraucht worden ist als Bauholz, als Brennholz, oder wenn es einfach nur am Ort des Wachstums verrottet? Das einmal aufgenommene CO2 wird nahezu quantitativ wieder freigesetzt. Und genau das ist der Grund weshalb nicht nachvollziehbar ist, dass eine heute alltägliche Technik, die Carbonisierung und, der massive Einsatz der dabei entstehenden Kohle, oder besser Pflanzenkohle, heute nicht intensiv vorangetrieben wird. Rein theoretisch würde die Carbonisierung der gesamten jährlich anfallenden terrestrischen Restbiomasse dazu führen innerhalb eines überschaubaren Zeitraums den CO2 Gehalt von 413,2 ppm (Stand 2020) auf einen deutlichen Abwärtstrend zu bringen.Konsequenter Weise wäre es wesentlich sinnvoller sich heute darüber Gedanken zu machen möglichst viele Verbrennungsprozesse gegen die Carbonsierung auszutauschen. Neben einer hohen Energieausbeute entsteht hierbei mit dem nahezu reinen Kohlenstoff und, im Gegensatz zur Verbrennung, kein CO2, sondern eine CO2 Senke. Einsatzmöglichkeiten dieses Kohlenstoffs sind reichlich vorhanden. Und alle diese Nutzungspfade provozieren eine dauerhafte (>1000 Jahre) CO2 Senke.Doch solange, wie z.B. aktuell bei der Verwertung unserer Klärschlämme, der Verbrennung gegenüber der Carbonisierung der Vorzug eingeräumt wird, sind wir von einer erfolgsorientierten Debatte über den Klimaschutz noch weit entfernt, und die Entscheidungsträger sollten begreifen, das zum Üben, Diskutieren, profilieren und Lamentieren keine Zeit mehr ist.Wenn wir einen weltweiten Erfolg in Sachen Klimaschutz erzielen wollen, dann sollten wir der Erkenntnis folgen, dass „Weltweit“ vor der eigenen Haustür beginnt. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗜𝗿𝗿𝘄𝗲𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗘𝗹𝗶𝗺𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻
Immer wieder erfahren wir heute, dass es nicht ausreicht die CO2 Emissionen zu reduzieren. Bereits in die Atmosphäre gelangtes CO2 muss entfernt werden, um die Klimaziele zu erreichen. Ein Wetteifern um den Platz 1 als Weltenretter hat begonnen.
Aufwendigste und kühnste Techniken werden ersonnen. Während das „Carbon Capture and Storage“, kurz CCS genannt (z.B. Orca, ich hatte bereits berichtet), wenn auch zweifelhaft, anscheinend eine Führungsposition beansprucht, werden ständig ebenso neue wie auch zweifelhafte Möglichkeiten aus dem Hut gezaubert. Der Versuch eines irrwitzigen „Climate Engineering“ gipfelt m.E. darin, dass David Keith von der Harvard University bereits seit vielen Jahren Forschungen zum Thema „Solar Radiation Management“ vorantreibt. Danach soll Schwefeldioxyd in großen Mengen in einer Höhe von 20 km ausgebracht dafür sorgen, dass die Sonneneinstrahlung reflektiert wird. Immerhin hat es uns der Ausbruch des Pinatobu 1991 vorgemacht. Bei dessen Ausbruch wurden rd. 17 Mio. Tonnen Schwefelpartikel in die Atmosphäre entlassen. Naja,- vielleicht holt unser Planet ja gerade (La Palma) selbstständig zum „Gegenschlag“ aus.
Mit einer teilweise richtigen Annahme, dass die Photosynthese der massiv vorangetriebenen Anpflanzung von Bäumen der Atmosphäre vermehrt CO2 entzieht, sind wir dicht an der Wahrheit. Nur was wird mit diesem Holz geschehen, wenn es einmal verbraucht worden ist als Bauholz, als Brennholz, oder wenn es einfach nur am Ort des Wachstums verrottet? Das einmal aufgenommene CO2 wird nahezu quantitativ wieder freigesetzt. 
Und genau das ist der Grund weshalb nicht nachvollziehbar ist, dass eine heute alltägliche Technik, die Carbonisierung und, der massive Einsatz der dabei entstehenden Kohle, oder besser Pflanzenkohle, heute nicht intensiv vorangetrieben wird. Rein theoretisch würde die Carbonisierung der gesamten jährlich anfallenden terrestrischen Restbiomasse dazu führen innerhalb eines überschaubaren Zeitraums den CO2 Gehalt von 413,2 ppm (Stand 2020) auf einen deutlichen Abwärtstrend zu bringen.
Konsequenter Weise wäre es wesentlich sinnvoller sich heute darüber Gedanken zu machen möglichst viele Verbrennungsprozesse gegen die Carbonsierung auszutauschen. Neben einer hohen Energieausbeute entsteht hierbei mit dem nahezu reinen Kohlenstoff und, im Gegensatz zur Verbrennung, kein CO2, sondern eine CO2 Senke. Einsatzmöglichkeiten dieses Kohlenstoffs sind reichlich vorhanden. Und alle diese Nutzungspfade provozieren eine dauerhafte (>1000 Jahre) CO2 Senke.
Doch solange, wie z.B. aktuell bei der Verwertung unserer Klärschlämme, der Verbrennung gegenüber der Carbonisierung der Vorzug eingeräumt wird, sind wir von einer erfolgsorientierten Debatte über den Klimaschutz noch weit entfernt, und die Entscheidungsträger sollten begreifen, das zum Üben, Diskutieren, profilieren und Lamentieren keine Zeit mehr ist.
Wenn wir einen weltweiten Erfolg in Sachen Klimaschutz erzielen wollen, dann sollten wir der Erkenntnis folgen, dass „Weltweit“ vor der eigenen Haustür beginnt.
7 Monate zuvor
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𝗞𝗹ä𝗿𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗺𝗺𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇Immer wieder drängt sich mir ein gewisses Unverständnis auf. Es werden in vielen Bereichen der heutigen Gesellschaft Debatten um den Klimaschutz geführt. Wie wir zu einem bezahlbaren Klimaschutz kommen, wird in nahezu allen Gremien diskutiert. Im Rahmen vieler Verwertungsstrategien hat sich die Verbrennung etabliert. Das hierbei große Mengen an CO2 freigesetzt werden nimmt man billigend in Kauf. Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem es sich um viel Geld dreht. Andere Verfahren, mit dem sich ein großer Teil der Stoffströme, die zur Verbrennung angedient werden, ebenfalls verarbeiten lassen würden, werden in den Schatten gedrängt. So etwa die pyrolytische Carbonisierung. Insbesondere die Debatte um die moderne Klärschlammverwertung schlägt hier gerade hohe Wellen. Hier mauert das Klärschlammestablishment. Auch wenn die Klärschlammmonoverbrennung ein gesichertes Verfahren darstellt, sind die Probleme der verpflichtenden Phosphatrückgewinnng aus der Asche im Rahmen dieser Verwertung noch lange nicht gelöst. Leider wird diesem Verfahren, trotz einer massiven CO2 Freisetzung, der Vorzug eingeräumt. Nicht zu kalkulierende Kosten für die Klärschlammverwertung, wobei die Kosten für die spätere Rückgewinnung für die Phosphate noch gar nicht berechnet sind, die Freisetzung von zusätzlichen Mengen an CO2 und die Unkenntnis darüber was mit den Rückständen nach einer erfolgten Phosphtatrückgewinnung geschehen kann, all das ist vollkommen ungeklärt und nicht kalkulierbar.Vor dem Hintergrund ist es vollkommen unverständlich, dass Verwaltungen, sowie eine anscheinend große Lobby den Weg der Klärschlammpyrolse massiv be,- bzw. verhindern wollen. Unverständlich auch, dass gerade mithilfe dieses Verfahrens die Möglichkeit besteht die Kosten dauerhaft kontrollierbar und transparent zu halten, keine unfassbar große Mengen an Klärschlamm aus bis zu 120 km Entfernung herangekarrt werden und vor allem CO2 dauerhaft fixiert wird. Es sollte endlich einmal den mafiotischen Strukturen in den Verwertungsbranchen Einhalt geboten werden und Platz für sinnvolle, moderne und klimagerechte Alternativen geschaffen werden. Dann können wir sagen, wir leben nicht nur freitags für den Klimaschutz, sondern immer. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗞𝗹ä𝗿𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗺𝗺𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇
Immer wieder drängt sich mir ein gewisses Unverständnis auf. Es werden in vielen Bereichen der heutigen Gesellschaft Debatten um den Klimaschutz geführt. Wie wir zu einem bezahlbaren Klimaschutz kommen, wird in nahezu allen Gremien diskutiert. 
Im Rahmen vieler Verwertungsstrategien hat sich die Verbrennung etabliert. Das hierbei große Mengen an CO2 freigesetzt werden nimmt man billigend in Kauf. Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem es sich um viel Geld dreht. Andere Verfahren, mit dem sich ein großer Teil der Stoffströme, die zur Verbrennung angedient werden, ebenfalls verarbeiten lassen würden, werden in den Schatten gedrängt. So etwa die pyrolytische Carbonisierung. Insbesondere die Debatte um die moderne Klärschlammverwertung schlägt hier gerade hohe Wellen. Hier mauert das Klärschlammestablishment. Auch wenn die Klärschlammmonoverbrennung ein gesichertes Verfahren darstellt, sind die Probleme der verpflichtenden Phosphatrückgewinnng aus der Asche im Rahmen dieser Verwertung noch lange nicht gelöst. Leider wird diesem Verfahren, trotz einer massiven CO2 Freisetzung, der Vorzug eingeräumt. Nicht zu kalkulierende Kosten für die Klärschlammverwertung, wobei die Kosten für die spätere Rückgewinnung für die Phosphate noch gar nicht berechnet sind, die Freisetzung von zusätzlichen Mengen an CO2 und die Unkenntnis darüber was mit den Rückständen nach einer erfolgten Phosphtatrückgewinnung geschehen kann, all das ist vollkommen ungeklärt und nicht kalkulierbar.
Vor dem Hintergrund ist es vollkommen unverständlich, dass Verwaltungen, sowie eine anscheinend große Lobby den Weg der Klärschlammpyrolse massiv be,- bzw. verhindern wollen. Unverständlich auch, dass gerade mithilfe dieses Verfahrens die Möglichkeit besteht die Kosten dauerhaft kontrollierbar und transparent zu halten, keine unfassbar große Mengen an Klärschlamm aus bis zu 120 km Entfernung herangekarrt werden und vor allem CO2 dauerhaft fixiert wird. 
Es sollte endlich einmal den mafiotischen Strukturen in den Verwertungsbranchen Einhalt geboten werden und Platz für sinnvolle, moderne und klimagerechte Alternativen geschaffen werden. Dann können wir sagen, wir leben nicht nur freitags für den Klimaschutz, sondern immer.Image attachment
7 Monate zuvor
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𝗗𝗶𝗲 𝗣𝘆𝗿𝗼𝗹𝘆𝘀𝗲, 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗙𝗶𝘅𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴Für alle diejenigen die sich fragen was eine Pyrolyse ist – mit deren Hilfe sich viele Umweltprobleme lösen lassen könnten - nachstehend eine kurze Darstellung.Nahezu alle organischen Verbindungen enthalten Kohlenstoff. Gleich ob Kunststoffe oder Pflanzen. Werden diese Stoffe verbrannt verbindet sich der enthaltene Kohlenstoff mit Sauerstoff und es entsteht Kohlendioxid. Lange Zeit haben die großen Entsorgungsunternehmen unsere Restkunststoffe nach Asien verbracht. Dort möchte man diese Stoffe nun auch nicht mehr haben, denn auch dort herrschen die chemischen Grundgesetze, dass bei Verbrennungsprozessen CO2 entsteht. Da das zusehends außer Mode gerät, wird der übrigen Welt wohl nichts anderes übrig bleiben sich selbst um die Verwertung dieser Stoffe zu kümmern.Auch pflanzliche Reststoffe fallen in großen Mengen in unserer Gesellschaft an. Und da viele Menschen anscheinend nicht dazu in der Lage sind Plaste von Pflanzen zu unterscheiden, werden die Kompostierungsanlagen zusehends mit Plastikresten belastet. Oder, um nur einige Beispiele zu nennen, wohin mit den Rotorblättern der ausgedienten Windenergieanlagen, Verpackungen und anderen Reststoffen. All diese Stoffe enthalten Kohlenstoff. Mittels großer Hitze von > 200 °C und unter nahezu vollständigem Abschluss von Luftsauerstoff, kann aus diesen Stoffen der Kohlenstoff isoliert werden. Je nach Qualität und Beschaffenheit der Ausgangsstoffe, sowie der Auswahl der Anlagentechnik können Öle oder Synthesekohle (z.B. Pflanzenkohle), sowie große Mengen an thermischer Energie bei diesem Prozess der thermochemischen Konversion entstehen. Und vor allem, es entsteht bei dieser Form der Reststoffverwertung eine negative CO2 Bilanz. Öle und Synthesekohle sind mittlerweile gesuchte Stoffe für den Einsatz im Alltag geworden und bilden so eine aktive CO2 Senke.Das hat übrigens auch Gültigkeit für die derzeit vieldiskutierte Klärschlammverwertung. Mithilfe der Pyrolyse haben wir so die Möglichkeit, mit der Abfallverwertung CO2, zu fixieren und neue Wertstoffe herzustellen. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗗𝗶𝗲 𝗣𝘆𝗿𝗼𝗹𝘆𝘀𝗲, 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗙𝗶𝘅𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴
Für alle diejenigen die sich fragen was eine Pyrolyse ist – mit deren Hilfe sich viele Umweltprobleme lösen lassen könnten - nachstehend eine kurze Darstellung.
Nahezu alle organischen Verbindungen enthalten Kohlenstoff. Gleich ob Kunststoffe oder Pflanzen. Werden diese Stoffe verbrannt verbindet sich der enthaltene Kohlenstoff mit Sauerstoff und es entsteht Kohlendioxid. 
Lange Zeit haben die großen Entsorgungsunternehmen unsere Restkunststoffe nach Asien verbracht. Dort möchte man diese Stoffe nun auch nicht mehr haben, denn auch dort herrschen die chemischen Grundgesetze, dass bei Verbrennungsprozessen CO2 entsteht. Da das zusehends außer Mode gerät, wird der übrigen Welt wohl nichts anderes übrig bleiben sich selbst um die Verwertung dieser Stoffe zu kümmern.
Auch pflanzliche Reststoffe fallen in großen Mengen in unserer Gesellschaft an. Und da viele Menschen anscheinend nicht dazu in der Lage sind Plaste von Pflanzen zu unterscheiden, werden die Kompostierungsanlagen zusehends mit Plastikresten belastet. 
Oder, um nur einige Beispiele zu nennen, wohin mit den Rotorblättern der ausgedienten Windenergieanlagen, Verpackungen und anderen Reststoffen. 
All diese Stoffe enthalten Kohlenstoff. Mittels großer Hitze von > 200 °C und unter nahezu vollständigem Abschluss von Luftsauerstoff, kann aus diesen Stoffen der Kohlenstoff isoliert werden. Je nach Qualität und Beschaffenheit der Ausgangsstoffe, sowie der Auswahl der Anlagentechnik können Öle oder Synthesekohle (z.B. Pflanzenkohle), sowie große Mengen an thermischer Energie bei diesem Prozess der thermochemischen Konversion entstehen. Und vor allem, es entsteht bei dieser Form der Reststoffverwertung eine negative CO2 Bilanz. Öle und Synthesekohle sind mittlerweile gesuchte Stoffe für den Einsatz im Alltag geworden und bilden so eine aktive CO2 Senke.
Das hat übrigens auch Gültigkeit für die derzeit vieldiskutierte Klärschlammverwertung. Mithilfe der Pyrolyse haben wir so die Möglichkeit, mit der Abfallverwertung CO2, zu fixieren und neue Wertstoffe herzustellen.
11 Monate zuvor
Team Nachhaltigkeit

𝗗𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘄𝗲𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗳𝗹𝗮𝗻𝘇𝗲𝗻𝗸𝗼𝗵𝗹𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗼𝘁𝗲𝗻𝘁𝗶𝗮𝗹 𝘇𝘂𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗙𝗶𝘅𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴- 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿ä𝗴𝗲 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝗴𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝘂 𝗶𝗻 𝗘𝗿𝗳𝘂𝗿𝘁In Kooperation mit der Fa, Hauke Erden (Reterra) hatten die Vertreter der Team Nachhaltigkeit die Gelegenheit, über den bodenbezogenen Einsatz von Pflanzenkohle zu berichten. Im Rahmen von Vorträgen konnten wir auf die bodenverbessernden Eigenschaften der Pflanzenkohle hinweisen. Ein weiteres Vortragsthema befasste sich mit der aktiven und dauerhaften CO2 Fixierung durch einen derartigen Einsatz von Pflanzenkohle. Ein tolles Wetter in Erfurt und ein am bodenbezogenen Einsatz von Pflanzenkohle stark interessiertes Publikum, machten dieses Wochenende zu einer erfolgreichen Veranstaltung am „I – Punkt Grün“ auf der BuGa in Erfurt. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗗𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘄𝗲𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗳𝗹𝗮𝗻𝘇𝗲𝗻𝗸𝗼𝗵𝗹𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗼𝘁𝗲𝗻𝘁𝗶𝗮𝗹 𝘇𝘂𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗙𝗶𝘅𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴- 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿ä𝗴𝗲 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝗴𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝘂 𝗶𝗻 𝗘𝗿𝗳𝘂𝗿𝘁

In Kooperation mit der Fa, Hauke Erden (Reterra) hatten die Vertreter der Team Nachhaltigkeit die Gelegenheit, über den bodenbezogenen Einsatz von Pflanzenkohle zu berichten. Im Rahmen von Vorträgen konnten wir auf die bodenverbessernden Eigenschaften der Pflanzenkohle hinweisen. Ein weiteres Vortragsthema befasste sich mit der aktiven und dauerhaften CO2 Fixierung durch einen derartigen Einsatz von Pflanzenkohle. Ein tolles Wetter in Erfurt und ein am bodenbezogenen Einsatz von Pflanzenkohle stark interessiertes Publikum, machten dieses Wochenende zu einer erfolgreichen Veranstaltung am „I – Punkt Grün“ auf der BuGa in Erfurt.Image attachmentImage attachment
1 Jahre zuvor
Team Nachhaltigkeit

𝗪𝗶𝗿 𝗿𝗲𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗪𝗲𝗹𝘁!Holz hat ein Gewicht von ca. 0,5 t je Kubikmeter und besteht ca. zu 50 % aus Kohlenstoff. Das bedeutet, dass ein Kubikmeter Holz ca. 250 kg Kohlenstoff enthält. Wird dieses Holz verbrannt wird dadurch ca. eine Tonne CO2 freigesetzt. Es handelt sich um einen CO2 neutralen Prozess, da die Pflanzen dieses CO2 während des Wachstums aufgenommen haben. Isolieren wir jedoch aus diesem Holz mithilfe der Pyrolyse die Pflanzenkohle, also den reinen Kohlenstoff, der in dem Holz enthalten ist, verhindern wir somit die Freisetzung des CO2. Wir entziehen der Atmosphäre diese eine Tonne CO2. Setzen wir diese Menge an Kohlenstoff in unseren Anwendungen zur Optimierung des Biogasprozesses, zur Bodenverbesserung oder zur Tierernährung ein, so entziehen wir der Atmosphäre dauerhaft dieses klimaschädliche Gas. Zwar ein kleiner Schritt zur weltweiten CO2 Minderung, aber, „weltweit“ beginnt somit vor der eigenen Haustür. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗪𝗶𝗿 𝗿𝗲𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗪𝗲𝗹𝘁!
Holz hat ein Gewicht von ca. 0,5 t je Kubikmeter und besteht ca. zu 50 % aus Kohlenstoff. Das bedeutet, dass ein Kubikmeter Holz ca. 250 kg Kohlenstoff enthält. Wird dieses Holz verbrannt wird dadurch ca. eine Tonne CO2 freigesetzt. Es handelt sich um einen CO2 neutralen Prozess, da die Pflanzen dieses CO2 während des Wachstums aufgenommen haben. Isolieren wir jedoch aus diesem Holz mithilfe der Pyrolyse die Pflanzenkohle, also den reinen Kohlenstoff, der in dem Holz enthalten ist, verhindern wir somit die Freisetzung des CO2. Wir entziehen der Atmosphäre diese eine Tonne CO2. Setzen wir diese Menge an Kohlenstoff in unseren Anwendungen zur Optimierung des Biogasprozesses, zur Bodenverbesserung oder zur Tierernährung ein, so entziehen wir der Atmosphäre dauerhaft dieses klimaschädliche Gas. Zwar ein kleiner Schritt zur weltweiten CO2 Minderung, aber, „weltweit“ beginnt somit vor der eigenen Haustür.
1 Jahre zuvor
Team Nachhaltigkeit

𝗕𝗹𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀Überall wird über den stetig ansteigenden Gehalt an CO2 in der Atmosphäre gesprochen. Mittlerweile hat sich auch die Meinung durchgesetzt, dass energiesparende Prozesse nicht mehr ausreichen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. CO2 muss raus! Vor einigen Jahren wurde ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe der Atmosphäre mittels Membrantrenntechnik CO2 entzogen und anschließend, unter hohen Drücken, in großen Tiefen verpresst wird. Die erste Anlage dazu ist in Japan, trotz der Warnungen von Seismologen, entstanden. Heute redet man gar vom „Artficial Tree“, dem künstlichen Baum. Aktuell heißt das Verfahren „Direct Air Capture“ (DAC), oder auch „Direct Air Carbon Capture and Storage“ (DACCS). Die Bezeichnungen werden immer länger, das Verfahren bleibt das Gleiche. Ein riesiger industrieller Aufwand. Vorsichtig angestellte CO2 Bilanzen lassen diese Wortgebilde in einem diffusen Licht erscheinen. Ist es ein Aufschrei derer die der Meinung sind, mit riesigen Investitionen ein zweifelhaftes Machwerk zur Rettung der Welt zu schaffen? Warum nicht den Kohlenstoff dahin bringen, von wo er gekommen ist, nämlich in die Erde? Wir, die Team N, erschließen Nutzungspfade für den Kohlenstoff, die Pflanzenkohle. Mit jeder Tonne Pflanzenkohle sind wir dazu in der Lage 3,6 Tonnen CO2 nutzbringend und mit geringem industriellem Aufwand für Pyrolysetechnik, dauerhaft zu fixieren. So setzen wir die Kohle in Biogasprozessen zu Verbesserung der Prozessbiologie, zur Tierernährung und neuerdings auch in Baustoffen ein. Das versetzt den Anwender dazu in die Lage, große Mengen an CO2 sinnvoll und dauerhaft zu fixieren. In Anlehnung an die heute scheinbar erforderlichen Anglizismen, nennen wir es „Green Carbon Capture and Storage“. Ein langsamer, aber ein stetiger und nutzbringender Prozess.Bild: Quelle Deutschlandfunk ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗕𝗹𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀
Überall wird über den stetig ansteigenden Gehalt an CO2 in der Atmosphäre gesprochen. Mittlerweile hat sich auch die Meinung durchgesetzt, dass energiesparende Prozesse nicht mehr ausreichen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. CO2 muss raus! Vor einigen Jahren wurde ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe der Atmosphäre mittels Membrantrenntechnik CO2 entzogen und anschließend, unter hohen Drücken, in großen Tiefen verpresst wird. Die erste Anlage dazu ist in Japan, trotz der Warnungen von Seismologen, entstanden. Heute redet man gar vom „Artficial Tree“, dem künstlichen Baum. Aktuell heißt das Verfahren „Direct Air Capture“ (DAC), oder auch „Direct Air Carbon Capture and Storage“ (DACCS). Die Bezeichnungen werden immer länger, das Verfahren bleibt das Gleiche. Ein riesiger industrieller Aufwand. Vorsichtig angestellte CO2 Bilanzen lassen diese Wortgebilde in einem diffusen Licht erscheinen. Ist es ein Aufschrei derer die der Meinung sind, mit riesigen Investitionen ein zweifelhaftes Machwerk zur Rettung der Welt zu schaffen? Warum nicht den Kohlenstoff dahin bringen, von wo er gekommen ist, nämlich in die Erde? Wir, die Team N, erschließen Nutzungspfade für den Kohlenstoff, die Pflanzenkohle. Mit jeder Tonne Pflanzenkohle sind wir dazu in der Lage 3,6 Tonnen CO2 nutzbringend und mit geringem industriellem Aufwand für Pyrolysetechnik, dauerhaft zu fixieren. So setzen wir die Kohle in Biogasprozessen zu Verbesserung der Prozessbiologie, zur Tierernährung und neuerdings auch in Baustoffen ein. Das versetzt den Anwender dazu in die Lage, große Mengen an CO2 sinnvoll und dauerhaft zu fixieren. In Anlehnung an die heute scheinbar erforderlichen Anglizismen, nennen wir es „Green Carbon Capture and Storage“. Ein langsamer, aber ein stetiger und nutzbringender Prozess.
Bild: Quelle Deutschlandfunk
1 Jahre zuvor
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𝗔𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗼𝗿𝘁Hat sich schon einmal jemand über die Gerüche aus der Biotonne geärgert? Insbesondere im Sommer, wenn die Außentemperaturen hoch sind, entwickeln sich in diesen „Bioreaktoren“ schon mal Belästigungen für die Nase dessen, der es wagt, den Deckel anzuheben, um die mikrobiologische Brutstätte neu zu beschicken. Eine gute Möglichkeit derartige Geruchsentwicklungen zu verhindern und die Nase zu entlasten ist wieder einmal der Einsatz der Pflanzenkohle. Ich habe mir eine Streudose mit diesem schwarzen Gold gefüllt. Nach jedem Einfüllen von Grünzeug in die Biotonne wird die oberste Lage mit etwas Kohle eingestäubt. Damit hat jedes erneute Anheben des Deckels seine Schrecken verloren. Absolut geruchlos!Wir erinnern uns: Mit jedem Gramm Pflanzenkohle werden der Atmosphäre 4 Gramm CO2 entzogen. Winzig kleine Schritte, - aber Schritte in die richtige Richtung. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

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