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𝗞𝗼𝗵𝗹𝗲𝗻𝗱𝗶𝗼𝘅𝗶𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴, 𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘂𝘀𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁Mittlerweile weiß jeder, dass CO2 zu einer Gruppe von Gasen gehört die für den Treibhauseffekt und damit der Erwärmung der Erdoberfläche, verantwortlich sind.Während große Marktteilnehmer sich ein Geschacher auf dem Entsorgungsmarkt leisten und oftmals, zumindest in der Vergangenheit, nicht wussten wohin mit den einmal angenommenen Stoffen, steht die Verbrennung (leider) noch immer auf Platz eins der Verwertungshierarchie. Zwar weist die Abluftreinigung bei derartigen Anlagen mittlerweile ein sehr hohes Niveau auf, aber dennoch, - CO2 wird den Abluftströmen nicht entzogen.Alternativen rücken aufImmer mehr jedoch gelangen umweltbewusste Unternehmer zu anderen Verfahren, wie z.B. der Pyrolyse. Im Gegensatz zur Verbrennung wird hierbei kein CO2 freigesetzt, es wird CO2 in Form von Kohlenstoff dauerhaft fixiert. Es ist bekannt, dass alle organischen Materialien auf diese Art und Weise verwertet werden können. Neuerdings ist auch bekannt, dass die bei diesem Prozess entstehenden Produkte (Synthesekohle und brennbares Gas) sinnvoll genutzt werden können und diese Nutzungen zu dauerhaften CO2 Senken führen. Der neue WegImmer häufiger bekommen wir Anfragen zu dem Thema der pyrolytischen Verwertung von Rest- oder Abfallstoffen. Mehr und mehr wird versucht im kleinen und dezentralen Rahmen Verwertungsmöglichkeiten zu schaffen, die jenseits der großen, weltweit tätigen Player liegen. Kleine und mittlere Verwertungsunternehmen versuchen sich mit Hilfe dieser nachhaltigen Technologie, der pyrolytischen Karbonisierung, gegenüber den konservativen Strukturen in der Entsorgungsbranche durchzusetzen.Deutlich verminderte Logistikkosten, keine CO2 Emissionen, die Herstellung und der Vertrieb von Synthesekohlen, sowie die Ausbildung dauerhafter CO2 Senken, sind Grund genug diese Verbindung von Ökologie und Ökonomie zu forcieren.So stehen wir aktuell mit unserem Team einem landwirtschaftlichen Großbetrieb mit unserer Beratung zur Seite. Es ist geplant eine pyrolytische Verwertung von Klärschlamm als eine Dienstleistung für Kommunen zu installieren. Von den ersten Überlegungen bis hin zur Inbetriebnahme leisten wir Hilfestellung bei allen anfallenden Fragen. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗞𝗼𝗵𝗹𝗲𝗻𝗱𝗶𝗼𝘅𝗶𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴, 𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘂𝘀𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁
Mittlerweile weiß jeder, dass CO2 zu einer Gruppe von Gasen gehört die für den Treibhauseffekt und damit der Erwärmung der Erdoberfläche, verantwortlich sind.
Während große Marktteilnehmer sich ein Geschacher auf dem Entsorgungsmarkt leisten und oftmals, zumindest in der Vergangenheit, nicht wussten wohin mit den einmal angenommenen Stoffen, steht die Verbrennung (leider) noch immer auf Platz eins der Verwertungshierarchie. Zwar weist die Abluftreinigung bei derartigen Anlagen mittlerweile ein sehr hohes Niveau auf, aber dennoch, - CO2 wird den Abluftströmen nicht entzogen.

Alternativen rücken auf
Immer mehr jedoch gelangen umweltbewusste Unternehmer zu anderen Verfahren, wie z.B. der Pyrolyse. Im Gegensatz zur Verbrennung wird hierbei kein CO2 freigesetzt, es wird CO2 in Form von Kohlenstoff dauerhaft fixiert. Es ist bekannt, dass alle organischen Materialien auf diese Art und Weise verwertet werden können. Neuerdings ist auch bekannt, dass die bei diesem Prozess entstehenden Produkte (Synthesekohle und brennbares Gas) sinnvoll genutzt werden können und diese Nutzungen zu dauerhaften CO2 Senken führen. 

Der neue Weg
Immer häufiger bekommen wir Anfragen zu dem Thema der pyrolytischen Verwertung von Rest- oder Abfallstoffen. Mehr und mehr wird versucht im kleinen und dezentralen Rahmen Verwertungsmöglichkeiten zu schaffen, die jenseits der großen, weltweit tätigen Player liegen. Kleine und mittlere Verwertungsunternehmen versuchen sich mit Hilfe dieser nachhaltigen Technologie, der pyrolytischen Karbonisierung, gegenüber den konservativen Strukturen in der Entsorgungsbranche durchzusetzen.
Deutlich verminderte Logistikkosten, keine CO2 Emissionen, die Herstellung und der Vertrieb von Synthesekohlen, sowie die Ausbildung dauerhafter CO2 Senken, sind Grund genug diese Verbindung von Ökologie und Ökonomie zu forcieren.
So stehen wir aktuell mit unserem Team einem landwirtschaftlichen Großbetrieb mit unserer Beratung zur Seite. Es ist geplant eine pyrolytische Verwertung von Klärschlamm als eine Dienstleistung für Kommunen zu installieren. Von den ersten Überlegungen bis hin zur Inbetriebnahme leisten wir Hilfestellung bei allen anfallenden Fragen.

„𝗦𝗼 𝗵𝗼𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝘂𝗳𝘁“, 𝗲𝗶𝗻 𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁 𝘃𝗼𝗺 𝟴.𝟭.𝟮𝟮Wahrscheinlich haben es die meisten Menschen in unserer Zeit begriffen: Es befindet sich zu viel CO2 in der Atmosphäre. Seit dem Beginn der Industrialisierung wurden und werden, bedingt durch die Verbrennungsprozesse sowohl zur Energiegewinnung wie auch zur Abfallverwertung, täglich riesige Mengen an CO2 in die Luft geblasen.Am 8.1.2022 veröffentlichte der WDR Hörfunk einen Podcast in welchem beschrieben wird, wie wir heute dieses CO2 wieder aus der Atmosphäre herausbekommen wollen. Es wird davon berichtet, dass das Anpflanzen von Bäumen eine sehr geringe, aber doch eine Auswirkung hat. Als der Königsweg jedoch wurde die Entnahme des Kohlendioxids und anschließende Speicherung unter der Erde, beschrieben.Immer und immer wieder liest und hört man vom „Carbon Capture and Storage“. Leider habe ich, obwohl ich viel recherchiert habe, noch keine Angaben dazu gefunden wie viel derartige Anlagen weltweit installiert werden müssen, um erfolgreich zu sein. Aber – auch ein kleiner Schritt ist ein Schritt - und der Weg ist weit. Bereits Laotse hat gesagt,“ „die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt“. Wichtig ist es sich auf den Weg zu machen.Bei allem Handeln und Reden bleibt es mir jedoch unverständlich, dass die natürlichsten Schritteunbeachtet und unbenannt bleiben. Hatte ich mir erhofft im o.g. Podcast nun einen Hinweis auf den ältesten Prozess zur Herstellung von Kohlenstoff, der Verkohlung oder der Pyrolyse zu bekommen – Fehlanzeige. Viele Rest- oder Abfallstoffe, die heute verbrannt werden und dabei Unmengen an CO2 emittieren, könnten ebenso gut einer Verkohlung (Pyrolyse) zugeführt werden. Der Unterschied - es wird kein CO2 emittiert - sondern es wird CO2 dauerhaft, z.B. in modernen Baustoffen, fixiert.Bestes Beispiel: Unser Klärschlamm. Riesige Verbrennungsanlagen sollen gebaut werden um den bundesweit anfallenden Klärschlamm (ca. 1,8 Mio Klärschlammtrockenmasse lt UBA) in zentralen Monoverbrennungsanlagen zusammenzufahren. Hierbei werden große Mengen (1,7 t CO2/Klärschlammtrockenmasse) freigesetzt. Dieser Fehltritt unserer Gesellschaft, und/oder unserer Politiker und einer starken Lobbyarbeit ist es zu verdanken, dass die Verbrennung unserer Reststoffe immer weiter forciert wird. Dieser Stoff, wie viele andere auch, können jedoch auch mit Hilfe der Pyrolyse verwertet werden. Die Endprodukte hieraus, der reine Kohlenstoff, stellt, eingearbeitet in verschiedene Baustoffe, eine große und dauerhafte CO2 Senke dar. Konsequent durchgeführt besteht so die Möglichkeit, zusätzlich zur CO2 Fixierung, große Mengen an thermischer Energie mit einer negativen CO2 Bilanz zu produzieren. Leider leben wir in einem Land, in dem für einen derartigen Ansatz kein Platz zu sein scheint. In jeder Hinsicht versuchen die Behörden den Einsatz aller Produkte aus der Pyrolyse möglichst klein zu halten.Die gesamte terrestrische Biomasse die jährlich zuwächst, würde, eine konsequente Carbonisierung dieser Stoffe vorausgesetzt, ausreichen, um unser CO2 Problem in einem überschaubaren Zeitrahmen zu beenden. So die Theorie. Aber es rauchen die Schornsteine weiter. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗦𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇Gute Gründe sich über diverse Grundlagen Gedanken zu machen. Die Team Nachhaltigkeit hat sich Gedanken gemacht und auf einige Fragen schlüssige Antworten gefunden. So haben wir mit Hilfe der pyrolytischen Carbonisierung Konzepte erarbeitet die wirtschaftliche Resilienz von Unternehmen zu erhöhen. Reststoffe, die bisher ihre Endstation in der Verbrennung gefunden haben, können mit Hilfe unserer Antworten genutzt werden um zum einen, Wärme zu erzeugen und zum anderen, CO2 dauerhaft zu fixieren,- die urbane CO2 Senke! Ergänzend kommt hinzu, dass infolge dieser CO2 Fixierung CO2 Zertifikate generiert werden können.Grundsätzlich können nahezu alle organischen Abfälle und Reststoffe (auch Kunststoffe) mittels Pyrolyse in Kohlenstoff und Energie zerlegt werden. Während die thermische Energie für den Ausgleich betriebsinterner Wärmesenken genutzt werden kann, können die entstehenden Synthesekohlen (der Kohlenstoff aus den Reststoffen) in Baustoffen als Additiv eingesetzt werden. Es entstehen dauerhafte, urbane CO2 Senken. Erste Versuche zur Produktion von Kalksandsteinen mit dem Zusatz von Synthesekohle haben mit Erfolg stattgefunden.Auch immer mehr Hauseigentümer in ländlichen Regionen nutzen den Pyrolyseprozess um Heizenergie für ihre Immobilien zu generieren. So können Grüngut oder Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Erfahrungsgemäß nehmen die Nachbarn diese Gelegenheit wahr, um sich des eigenen Grünschnittes zu entledigen, der Betreiber bekommt kostenlos Inputmaterial für die Heizung. Da auch für die Kohle ein guter Markt vorhanden ist ein zweifacher Profit zu erwarten.Ein erstes Hotelprojekt mit Pyrolyseheizung befindet sich in der Entwicklung. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗦𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇
Gute Gründe sich über diverse Grundlagen Gedanken zu machen. Die Team Nachhaltigkeit hat sich Gedanken gemacht und auf einige Fragen schlüssige Antworten gefunden. So haben wir mit Hilfe der pyrolytischen Carbonisierung Konzepte erarbeitet die wirtschaftliche Resilienz von Unternehmen zu erhöhen. 
Reststoffe, die bisher ihre Endstation in der Verbrennung gefunden haben, können mit Hilfe unserer Antworten genutzt werden um zum einen, Wärme zu erzeugen und zum anderen, CO2 dauerhaft zu fixieren,- die urbane CO2 Senke! Ergänzend kommt hinzu, dass infolge dieser CO2 Fixierung CO2 Zertifikate generiert werden können.
Grundsätzlich können nahezu alle organischen Abfälle und Reststoffe (auch Kunststoffe) mittels Pyrolyse in Kohlenstoff und Energie zerlegt werden. Während die thermische Energie für den Ausgleich betriebsinterner Wärmesenken genutzt werden kann, können die entstehenden Synthesekohlen (der Kohlenstoff aus den Reststoffen) in Baustoffen als Additiv eingesetzt werden. Es entstehen dauerhafte, urbane CO2 Senken. Erste Versuche zur Produktion von Kalksandsteinen mit dem Zusatz von Synthesekohle haben mit Erfolg stattgefunden.
Auch immer mehr Hauseigentümer in ländlichen Regionen nutzen den Pyrolyseprozess um Heizenergie für ihre Immobilien zu generieren. So können Grüngut oder Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Erfahrungsgemäß nehmen die Nachbarn diese Gelegenheit wahr, um sich des eigenen Grünschnittes zu entledigen, der Betreiber bekommt kostenlos Inputmaterial für die Heizung. Da auch für die Kohle ein guter Markt vorhanden ist ein zweifacher Profit zu erwarten.
Ein erstes Hotelprojekt mit Pyrolyseheizung befindet sich in der Entwicklung.

𝗜𝗿𝗿𝘄𝗲𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗘𝗹𝗶𝗺𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻Immer wieder erfahren wir heute, dass es nicht ausreicht die CO2 Emissionen zu reduzieren. Bereits in die Atmosphäre gelangtes CO2 muss entfernt werden, um die Klimaziele zu erreichen. Ein Wetteifern um den Platz 1 als Weltenretter hat begonnen.Aufwendigste und kühnste Techniken werden ersonnen. Während das „Carbon Capture and Storage“, kurz CCS genannt (z.B. Orca, ich hatte bereits berichtet), wenn auch zweifelhaft, anscheinend eine Führungsposition beansprucht, werden ständig ebenso neue wie auch zweifelhafte Möglichkeiten aus dem Hut gezaubert. Der Versuch eines irrwitzigen „Climate Engineering“ gipfelt m.E. darin, dass David Keith von der Harvard University bereits seit vielen Jahren Forschungen zum Thema „Solar Radiation Management“ vorantreibt. Danach soll Schwefeldioxyd in großen Mengen in einer Höhe von 20 km ausgebracht dafür sorgen, dass die Sonneneinstrahlung reflektiert wird. Immerhin hat es uns der Ausbruch des Pinatobu 1991 vorgemacht. Bei dessen Ausbruch wurden rd. 17 Mio. Tonnen Schwefelpartikel in die Atmosphäre entlassen. Naja,- vielleicht holt unser Planet ja gerade (La Palma) selbstständig zum „Gegenschlag“ aus.Mit einer teilweise richtigen Annahme, dass die Photosynthese der massiv vorangetriebenen Anpflanzung von Bäumen der Atmosphäre vermehrt CO2 entzieht, sind wir dicht an der Wahrheit. Nur was wird mit diesem Holz geschehen, wenn es einmal verbraucht worden ist als Bauholz, als Brennholz, oder wenn es einfach nur am Ort des Wachstums verrottet? Das einmal aufgenommene CO2 wird nahezu quantitativ wieder freigesetzt. Und genau das ist der Grund weshalb nicht nachvollziehbar ist, dass eine heute alltägliche Technik, die Carbonisierung und, der massive Einsatz der dabei entstehenden Kohle, oder besser Pflanzenkohle, heute nicht intensiv vorangetrieben wird. Rein theoretisch würde die Carbonisierung der gesamten jährlich anfallenden terrestrischen Restbiomasse dazu führen innerhalb eines überschaubaren Zeitraums den CO2 Gehalt von 413,2 ppm (Stand 2020) auf einen deutlichen Abwärtstrend zu bringen.Konsequenter Weise wäre es wesentlich sinnvoller sich heute darüber Gedanken zu machen möglichst viele Verbrennungsprozesse gegen die Carbonsierung auszutauschen. Neben einer hohen Energieausbeute entsteht hierbei mit dem nahezu reinen Kohlenstoff und, im Gegensatz zur Verbrennung, kein CO2, sondern eine CO2 Senke. Einsatzmöglichkeiten dieses Kohlenstoffs sind reichlich vorhanden. Und alle diese Nutzungspfade provozieren eine dauerhafte (>1000 Jahre) CO2 Senke.Doch solange, wie z.B. aktuell bei der Verwertung unserer Klärschlämme, der Verbrennung gegenüber der Carbonisierung der Vorzug eingeräumt wird, sind wir von einer erfolgsorientierten Debatte über den Klimaschutz noch weit entfernt, und die Entscheidungsträger sollten begreifen, das zum Üben, Diskutieren, profilieren und Lamentieren keine Zeit mehr ist.Wenn wir einen weltweiten Erfolg in Sachen Klimaschutz erzielen wollen, dann sollten wir der Erkenntnis folgen, dass „Weltweit“ vor der eigenen Haustür beginnt. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

𝗜𝗿𝗿𝘄𝗲𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗢𝟮 𝗘𝗹𝗶𝗺𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻
Immer wieder erfahren wir heute, dass es nicht ausreicht die CO2 Emissionen zu reduzieren. Bereits in die Atmosphäre gelangtes CO2 muss entfernt werden, um die Klimaziele zu erreichen. Ein Wetteifern um den Platz 1 als Weltenretter hat begonnen.
Aufwendigste und kühnste Techniken werden ersonnen. Während das „Carbon Capture and Storage“, kurz CCS genannt (z.B. Orca, ich hatte bereits berichtet), wenn auch zweifelhaft, anscheinend eine Führungsposition beansprucht, werden ständig ebenso neue wie auch zweifelhafte Möglichkeiten aus dem Hut gezaubert. Der Versuch eines irrwitzigen „Climate Engineering“ gipfelt m.E. darin, dass David Keith von der Harvard University bereits seit vielen Jahren Forschungen zum Thema „Solar Radiation Management“ vorantreibt. Danach soll Schwefeldioxyd in großen Mengen in einer Höhe von 20 km ausgebracht dafür sorgen, dass die Sonneneinstrahlung reflektiert wird. Immerhin hat es uns der Ausbruch des Pinatobu 1991 vorgemacht. Bei dessen Ausbruch wurden rd. 17 Mio. Tonnen Schwefelpartikel in die Atmosphäre entlassen. Naja,- vielleicht holt unser Planet ja gerade (La Palma) selbstständig zum „Gegenschlag“ aus.
Mit einer teilweise richtigen Annahme, dass die Photosynthese der massiv vorangetriebenen Anpflanzung von Bäumen der Atmosphäre vermehrt CO2 entzieht, sind wir dicht an der Wahrheit. Nur was wird mit diesem Holz geschehen, wenn es einmal verbraucht worden ist als Bauholz, als Brennholz, oder wenn es einfach nur am Ort des Wachstums verrottet? Das einmal aufgenommene CO2 wird nahezu quantitativ wieder freigesetzt. 
Und genau das ist der Grund weshalb nicht nachvollziehbar ist, dass eine heute alltägliche Technik, die Carbonisierung und, der massive Einsatz der dabei entstehenden Kohle, oder besser Pflanzenkohle, heute nicht intensiv vorangetrieben wird. Rein theoretisch würde die Carbonisierung der gesamten jährlich anfallenden terrestrischen Restbiomasse dazu führen innerhalb eines überschaubaren Zeitraums den CO2 Gehalt von 413,2 ppm (Stand 2020) auf einen deutlichen Abwärtstrend zu bringen.
Konsequenter Weise wäre es wesentlich sinnvoller sich heute darüber Gedanken zu machen möglichst viele Verbrennungsprozesse gegen die Carbonsierung auszutauschen. Neben einer hohen Energieausbeute entsteht hierbei mit dem nahezu reinen Kohlenstoff und, im Gegensatz zur Verbrennung, kein CO2, sondern eine CO2 Senke. Einsatzmöglichkeiten dieses Kohlenstoffs sind reichlich vorhanden. Und alle diese Nutzungspfade provozieren eine dauerhafte (>1000 Jahre) CO2 Senke.
Doch solange, wie z.B. aktuell bei der Verwertung unserer Klärschlämme, der Verbrennung gegenüber der Carbonisierung der Vorzug eingeräumt wird, sind wir von einer erfolgsorientierten Debatte über den Klimaschutz noch weit entfernt, und die Entscheidungsträger sollten begreifen, das zum Üben, Diskutieren, profilieren und Lamentieren keine Zeit mehr ist.
Wenn wir einen weltweiten Erfolg in Sachen Klimaschutz erzielen wollen, dann sollten wir der Erkenntnis folgen, dass „Weltweit“ vor der eigenen Haustür beginnt.
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